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Die Lehre kennenlernen

21.07.2026
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Advaita-Vedanta ist das unmittelbare Wissen um die Natur der nichtdualen Wirklichkeit, das in der Praxis lebt und vom Guru an den Schüler weitergegeben wird.

Drei Säulen der Tradition

I. Advaita-Vedanta

Advaita kommt aus dem Sanskrit und bedeutet „nicht zwei“. Die Lehre besagt, dass Atman – das individuelle „Ich“ – mit Brahman, dem Absoluten, identisch ist. Die gesamte Vielfalt der Welt ist Maya, eine Erscheinung. Das Ziel der Praxis ist die unmittelbare Erfahrung dieser Nichtdualität.

Mehr über Advaita-Vedanta →  

„Tat tvam asi“ – „Du bist Brahman“.

II. Anuttara-Tantra

Der Weg jenseits des Geistes

Die Auflösung aller dualistischen Begriffe und Konzepte.

Laya bedeutet „Auflösung“. Dieser Weg vereint Methoden der Meditation und Kontemplation, die in der Übertragungslinie der Siddhas weitergegeben werden. Er richtet sich an diejenigen, die nicht nur studieren, sondern vor allem praktizieren möchten.

Materialien über Laya-Yoga in der Tradition der Siddhas → 


III. Übertragungslinie

Die lebendige Kette der Weitergabe der Lehre

Parampara ist die ununterbrochene Übertragungskette vom Lehrer zum Schüler. Swami Vishnudevananda Giri empfing die Übertragung in der Linie von Adi Shankaracharya und den 18 tamilischen Siddhas.

Mehr über die Übertragungslinie erfahren → 


Das Beste für den ersten Einstieg

Sammlung von Videovorträgen für Einsteiger in die Lehre → 

Einführende Artikel:

  1. Was ist Sanatana Dharma?
  2. Warum braucht man einen Guru auf dem spirituellen Weg?
  3. Was ist Meditation im Advaita-Vedanta?
  4. Samadhi – der Zustand, den alle suchen 

Landkarte des Weges

Wie der Weg vom Anfang bis zum Ende aussieht

Eine einzigartige Karte der 16 Stufen der Erleuchtung in der Tradition – vom ersten Erwachen bis zur vollständigen Auflösung im Absoluten. Interaktiv und bildlich dargestellt.

Den gesamten Weg ansehen →


Antworten auf die wichtigsten Fragen

Warum braucht man einen Guru?

Ein Guru ist kein Lehrer im schulischen Sinne. Er ist jemand, der die Befreiung bereits erfahren hat und diesen Zustand durch direkte Übertragung weitergeben kann.

Ohne einen Guru bewegt sich der Geist im Kreis seiner eigenen Konzepte. Der Guru durchbricht diesen Kreis.

Was ist Diksha?

Diksha ist eine Initiation, eine spirituelle Einweihung. Sie schafft eine subtile Verbindung zwischen Guru und Schüler und eröffnet den Zugang zur Übertragung der Praxis-Methoden.

Nach der Diksha erhält der Schüler einen spirituellen Namen und übernimmt Verpflichtungen.

Worin unterscheidet sich Sanatana Dharma vom Yoga?

Yoga ist einer der Wege des Sanatana Dharma. Sanatana Dharma ist das gesamte System: Philosophie, Ethik, Ritual, Praxis und Lebensweise.

Yoga ist in diesem Zusammenhang kein Fitnessprogramm, sondern eine der acht Methoden zur Erlangung von Samadhi.

Was ist Samadhi?

Samadhi ist der Zustand der vollständigen Auflösung des individuellen „Ichs“ im Absoluten. Es ist weder eine Trance noch eine Bewusstlosigkeit, sondern die äußerste Erweiterung des Gewahrseins, in der es weder einen Beobachter noch etwas Beobachtetes gibt.

Dies ist das Ziel der gesamten Praxis.

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